Gastarbajteridenkmal
Ein Projekt zur Würdigung der Lebensleistung von Gastarbeiter*innen.
Das Projekt
Der Leader
Savo Ristić
„Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo.
Mehr zum Gastarbajteri-Denkmal
Für Savo Ristić ist das „Gastarbajteri-Denkmal“ ein persönliches Anliegen. Seine Eltern kamen in den 70er Jahren am Hauptbahnhof an, bevor ihre Odyssee und der Kampf um ein besseres Leben in Österreich begannen. In Hauptbahnhofnähe soll auch das Mahnmal selbst entstehen. Warum steckt er jede freie Sekunde in die Planung seines ambitionierten Vorhabens? „Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo, der neben seiner Tätigkeit als Community-Leader in einem Heim arbeitet und das Buch „Hört auf euch zu integrieren“ publiziert hat.
„Man spricht davon als ob Gastarbeiter:innen alleine von diesen Abkommen profitiert hätten, Österreich hätte sich in diesem Ausmaß nie entwickeln können ohne Gastarbeiter:innen“, so der 45-jährige, der die Errichtung des Denkmals als Lebensaufgabe auserkoren hat.
Eindrücke vom Projekt
Fotos:
Videos:
Links & Download
YouTube: @savoristic2889
Website von Savo Ristić: savo-ristic.com
Der Koffer, der das künftige Gastarbajteridenkmal repräsentiert samt begleitender Ausstellung, wurde im Rahmen der Community Work Auftaktveranstaltung erstmals vorgestellt.
Gemeinsam mit der Südosteuropa-Gesellschaft und der Universität Wien organisierten wir 2024 eine Lesung des Autors Alem Grabovac mit seinem Roman „Die Gemeinheit der Diebe“ zur Geschichte der Gastarbeiter*innen.
2024 wurde die Initiative vom „Guten Rat für Rückverteilung“ als eines von 77 zivilgesellschaftlichen Projekten mit finanziellen Mitteln bedacht.
2025 enthielt das Regierungsprogramm der Wiener Stadtregierung ein Bekenntnis „den begonnenen Prozess mit der Initiative „Gastarbajteri“ unter Einbindung der Community weiter[zuführen], um eine öffentliche Form des Gedenkens und der Vermittlung zu
ermöglichen.“
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