Ein stilisiertes Icon einer Filmrolle, dessen Ende des Filmstreifens schwungvoll in die Luft gebogen ist und für das Projekt "Black Movie Days" steht.

Gastarbajteridenkmal

Ein Projekt zur Würdigung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern.

Das Projekt

Savo Ristić hat mit seiner Initiative zur Errichtung eines Gastarbajteridenkmals ein Projekt angestoßen, das ein zentrales Kapitel der österreichischen Migrationsgeschichte sichtbar machen soll. Ziel ist es, die Leistungen und Lebensgeschichten jener Menschen zu würdigen, die als Gastarbeiter*innen maßgeblich zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung Österreichs beigetragen haben. Die Volkshilfe Wien unterstützt das Vorhaben und setzt damit ein deutliches Zeichen für Anerkennung, Sichtbarkeit und eine vielfältige Erinnerungskultur.
 
 
Österreichs Geschichte ist ohne Migration nicht vorstellbar, dennoch bleiben die Verdienste von Gastarbeiter*innen im öffentlichen Raum oft unbeachtet. Das geplante Denkmal soll diese Lücke schließen und die Bedeutung von Migration dauerhaft im kollektiven Gedächtnis verankern.
Eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung bildet die finanzielle Unterstützung durch den Guten Rat für Rückverteilung. Durch diese Förderung rückt die Geschichte der österreichischen Gastarbeiter*innen näher an das offizielle Geschichtsverständnis heran. Das Gastarbajteridenkmal versteht sich damit nicht nur als Erinnerungsort, sondern auch als gesellschaftspolitisches Statement für Anerkennung und Sichtbarkeit von Migration in Österreich.

 

Der Leader

Savo Ristić

„Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo.

Mehr zum Gastarbajteri-Denkmal

Für Savo Ristić ist das „Gastarbajteri-Denkmal“ ein persönliches Anliegen. Seine Eltern kamen in den 70er Jahren am Hauptbahnhof an, bevor ihre Odyssee und der Kampf um ein besseres Leben in Österreich begannen. In Hauptbahnhofnähe soll auch das Mahnmal selbst entstehen.  Warum steckt er jede freie Sekunde in die Planung seines ambitionierten Vorhabens? „Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo, der neben seiner Tätigkeit als Community-Leader in einem Heim arbeitet und das Buch „Hört auf euch zu integrieren“ publiziert hat.

„Man spricht davon als ob Gastarbeiter:innen alleine von diesen Abkommen profitiert hätten, Österreich hätte sich in diesem Ausmaß nie entwickeln können ohne Gastarbeiter:innen“, so der 45-jährige, der die Errichtung des Denkmals als Lebensaufgabe auserkoren hat.

Eindrücke vom Projekt

Fotos:

Videos:

Links & Download

Website von Savo Ristić: savo-ristic.com

Der Koffer, der das künftige Gastarbajteridenkmal repräsentiert, wurde im Rahmen der Community Work Auftaktveranstaltung vorgestellt.

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