Gastarbajteridenkmal
Ein Projekt zur Würdigung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern.
Das Projekt
Schwarze Menschen, Menschen mit afrikanischer Herkunft und People of Colour sind Teil von Wien. Sie leben seit Jahrhunderten hier. Leider behandeln sie Menschen im Alltag oft unfair, mit offener Gewalt oder beschränken sie auf ihre Hautfarbe. Zeitungen und Fernsehen berichten selten davon. Manchmal verstärken sie es sogar!
Gleichzeitig melden sich immer mehr Betroffene zu Wort. Ganz besonders seit Black Lives Matter! Man soll sie im Alltag besser sehen. Sie wollen mit entscheiden und setzen sich für ihre Anliegen ein.
Die beiden Leader Jeffrey E. Izevbizua und Erhema Nyherovwo sind Aktivisten. Jeffreys Supermarkt in der Pernerstorfergasse 24 ist eine Anlaufstelle für die Gemeinschaft in Favoriten. Die beiden veranstalten mit Volkshilfe Community Work die Black Movie Days in Favoriten. Sie planen die Black Movie Days gemeinsam mit den Filmemachern, Mitstreiter und wichtige Menschen aus der Community gestalten auch mit. Schwarzen Menschen, Menschen mit afrikanischer Herkunft und People of Colour reden dort über ihr Erlebtes und ihre Wünsche. Jedes Jahr gibt es neue Filme.
2023 fand es das erste Mal im CAPE 10 mit über 300 Besucher und Besucherinnen statt. Nur sie konnten den Film Edelweiß der österreichisch-amerikanischen Künstlerin Anna Gaberscik sehen.
Der Leader
Savo Ristić
„Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo.
Mehr zum Gastarbajteri-Denkmal
Für Savo Ristić ist das „Gastarbajteri-Denkmal“ ein persönliches Anliegen. Seine Eltern kamen in den 70er Jahren am Hauptbahnhof an, bevor ihre Odyssee und der Kampf um ein besseres Leben in Österreich begannen. In Hauptbahnhofnähe soll auch das Mahnmal selbst entstehen. Warum steckt er jede freie Sekunde in die Planung seines ambitionierten Vorhabens? „Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo, der neben seiner Tätigkeit als Community-Leader in einem Heim arbeitet und das Buch „Hört auf euch zu integrieren“ publiziert hat.
„Man spricht davon als ob Gastarbeiter:innen alleine von diesen Abkommen profitiert hätten, Österreich hätte sich in diesem Ausmaß nie entwickeln können ohne Gastarbeiter:innen“, so der 45-jährige, der die Errichtung des Denkmals als Lebensaufgabe auserkoren hat.
Eindrücke vom Projekt
Fotos:
Videos:
Links & Download
YouTube: @savoristic2889
Website von Savo Ristić: savo-ristic.com
Der Koffer, der das künftige Gastarbajteridenkmal repräsentiert, wurde im Rahmen der Community Work Auftaktveranstaltung vorgestellt.
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