Menschen hinter den Projekten
Wir nennen die Menschen hinter den Projekten Leaderinnen und Leadern. Sie haben die Projektideen.
Das Team von Community Work hilft bei der Umsetzung. Beraten wird es dabei von einem Beirat mit ausgewiesenen Expert*innen aus Wissenschaft, Journalismus & Wirtschaft.
Menschen
von A bis Z
Nevzat Başaran
Straßenfest Buchengasse
Nevzat betreibt eine Druckerei in der Innerfavoritner Buchengasse. Gemeinsam mit der Volkshilfe Community Work realisiert er Straßenfeste, die nicht nur seinen Straßenabschnitt beleben sondern Nachbar*innen und lokale Wirtschaftstreibende zusammenkommen lässt.
Azra Bekić
Im Tal der wilden Pferde
Die Favoritnerin hat sich der Aufgabe verschrieben die Wildpferde ihrer Heimat Bosnien zu retten. Dabei hat sie unter anderem einige mittlerweile seltene bosnische Gebirgspferde im Wiener Umland ein neues zuhause gegeben. Dort bietet sie Coachings an, in denen der sensible Umgang mit Pferden eine große Rolle spielt. Ihre dabei gemachten Erfahrungen nutzt sie dabei, um Kindern eine Auszeit vom Großstadtdschungel zu verschaffen.
Wie bosnische Gebirgspferde helfen
Hufe säubern, Fell bürsten, Mist wegräumen – ist wohl kein Traumjob für Teenager. Oder vielleicht doch?
Azra Bekić will Stadtkinder aus dem Beton-Alltag holen. Sie sollen auf ihren bosnischen Gebirgspferde reiten. Azra sagt: „Mein Mann und ich haben die letzten Pferde dieser autochthonen Rasse vom Balkan vor dem Aussterben bedroht“.
Azra hat früher in Werbung und Kommunikation gearbeitet. Heute leben viele Stuten und Hengste in Bockfließ. Das ist nur 15 Minuten von der Wiener Stadtgrenze entfernt.
Zusammen mit zwei Kolleginnen macht Azra Kurse für Firmen. Sie üben das Miteinander in der Gruppe.
Gemeinsam mit der Volkshilfe Community Work lässt sie ihr Wissen Kindern aus ihrem Wohnbezirk Favoriten zu gute kommen. Denn viele junge Menschen aus der Stadt sind überfordert. Sie stehen ständig unter Druck: Sie sind immer erreichbar und kommen kaum zur Ruhe. Ein Tag mit den Pferden hilft abzuschalten und zu lachen. Sie vergessen dann den Lärm aus der Stadt.
Michael Bockhorni
Michael hat viel mit Menschen und Umwelt gearbeitet. Er setzt für die Leute aus seinem Gretzl ein: Bei der Wohngruppe Am Stadtbalkon, im Nachbarschaftsrat Sonnwendviertel, der Essens-Gruppe Kohlrabi und dem Carsharing Grünes Gleis.
Michael verkocht gerne die Kräuter aus dem Projekt Kostbare Kräuter und zaubert die besten Roggenbrote unter anderem in kostenlosen Brotbackworkshops für Nachbar*innen und Interessierte!
Metin Can
Verkehrsbildung
Der Inhaber eine Favoritner Fahrschule findet: Der Verkehrsraum gehört uns allen! Wir sind alle Partner: Ob wir mit dem Auto fahren, zu Fuß gehen, mit dem Rad oder mit dem E-Roller. Darum sollten wir an einem Plan für alle arbeiten.
Vollgas Richtung Straßenfrieden
Im Auto, Fahrrad, zu Fuß, oder am Elektro-Roller: Viele Menschen schimpfen über rücksichtsloses Verhalten der anderen. Manche fühlen sich bedroht. Manchen fehlt das umfassende Wissen zu den Regeln. Der öffentliche Verkehrsraum ist umkämpfter als eh und je. Keine Chance auf Frieden?
Bei Metin Can ist das anders. Mit seiner Fahrschule Youcan in der Buchengasse 69 will er Frieden auf der Straße.
Nach Metin gehört der Verkehrsraum uns allen. Wir sind alle Partner: Im Auto, zu Fuß, auf dem Rad oder E-Roller. Darum sollten wir alle an einer gemeinsamen Lösung arbeiten.
Metin bietet für Kinder Übungen mit dem Fahrrad und schwierige Übungswege an. Er möchte mit Schulen arbeiten. Bei diesen Workshops lernen die SchülerInnen über den Straßenverkehr. Sie lernen das richtige Verhalten an der Ampel, sicheres Fahren mit dem Rad und das Wissen über Zeichen im Verkehr.
Metin möchte die Menschen vom Kindergarten bis zum Führerschein begleiten. Er lebt seit über 40 Jahren in Favoriten. Seine Fahrschule und er sind Teil von hier.
Nyherovwo Erhema
Black Movie Days
Nyherovwo kämpft seit Jahren gegen Umweltverschmutzung und Ungerechtigkeiten im Niger-Delta. Er leitet den Verein Niger Delta Initative Austria. Dabei setzt er sich kompromisslos für die Rechte der Black-Community in Wien ein. Gemeinsam mit vielen Menschen aus der Community hat er die Black Movie Days ins Leben gerufen. Das beeindruckende Treffen in Favoriten zeigt die Vielfalt schwarzer Lebensweisen.
Mehr über Nyherovwo
In seinem Supermarkt namens Amen geht die Tür kaum zu. Menschen aus ganz Wien pilgern in die Pernerstorfergasse für frische Kochbananen, Erdnussbutter oder ihr Lieblings-Malzbier. Der Besitzer Jeffrey Izevbizua und sein Freund Erhema Nyherovwo sind bekannte Gesichter in Favoriten. Sie möchten das Schwarze Leben in Wien sichtbar machen. Sie wollen es in einem feierlichen Rahmen zelebrieren.
Im Frühjahr 2024 waren die Black Movie Days im Cape 10 in Favoriten. Es war der Auftakt zu einer Reihe an Veranstaltungen, um die Schwarzen Communitys von Wien zu sichtbar zu machen.
Ali Gedik
Erinnerungskultur – Jugend im Park
Ali ist immer gut aufgelegt. Er hat als Jugendarbeiter gearbeitet und kennt jede Ecke seines Favoriten. Bei der Freiluft-Ausstellung „Generationenbegegnung“ gestaltete er zusammen mit ehemaligen Jugendlichen, die er in den 90er Jahren betreute, eine Fotocollage aus einzigartigen fotografische Erinnerungen.
Mehr über Ali
Der immer gut aufgelegte ehemalige Jugendarbeiter, der seine Mitmenschen gerne mit der Lachkrankheit ansteckt, kennt jede Ecke seines Favoriten. Du möchtest wissen seit wann der Schneider ums Eck weggezogen ist oder wo es den besten Döner gibt? Dann frag Ali! „Ich habe nur auf den Tag gewartet, bis es so etwas wie Community-Work gibt.“, frohlockt der umtriebige Street-Worker, während er jede dritte Person auf der Straße begrüßt. Sein Herz gilt vor allem den Jugendlichen, denen er sein erstes Community-Projekt gewidmet hat.
Bei der Freiluft-Ausstellung „Generationenbegegnung“ gestaltete Ali zusammen mit ehemaligen Jugendlichen, die er in den 90er Jahren betreute, eine Fotocollage. „Wir trafen uns drei Mal und stöberten durch das Archiv des Jugendzentrums“, so Ali. Dabei stießen sie auf einzigartige fotografische Erinnerungen, vergossen die ein oder andere Träne und lachten sich kaputt über die alten, wiederaufgewärmten Anekdoten. „Es war schön zu sehen, was aus ihnen geworden ist. Eine arbeitet bei der AK, ein anderer hat eine Baufirma, wiederum andere haben sich kaum verändert und schlendern noch immer durch die Favoritenstraße, so wie damals“, erzählt Ali ganz stolz. Und das soll noch nicht alles gewesen sein. Im Herbst möchte er ein Public-Viewing am Antonsplatz organisieren. Neben Tanz und Grillgut sollen die BesucherInnen exklusiv den Dokumentarfilm bewundern, den sie mit ihrem „Ali-amca“ (türkisches Wort für „Onkel“) aus dem Archiv zusammengesucht haben.
Melissa Gelmez
Kochinitiative
„Für das Kochen brauchst du kein Rezept, sondern Gefühl.“ In den Kochvideos lässt Melissa Gelmez diejenigen zu Wort kommen, die sonst stumm bleiben. Iranische Frauen, Kinder, Jugendarbeiter.
Sarma for your Karma
„Für das Kochen brauchst du kein Rezept, sondern Gefühl.“, so Melissa Gelmez, die sich mit ihren Spezial-Haselnuss-Baklavas über Favoriten hinaus einen Namen gemacht hat. Mit ihrer eigenen Firma beliefert sie Geschäftskunden mit hausgemachter Sarma, Icli Köfte, Manti und den schon zuvor erwähnten Haselnussbaklavas. Die gelernte Köchin sieht das Zubereiten von Speisen als perfektes Forum, um über Gott und die Welt zu plaudern. Das tut sie in ihren Kochvideos, die sie zusammen mit ihrer Freundin Yasemin Hickl dreht. Die Kamerafrau ist gelernte Projektmanagerin und IT-Fachfrau, dazu hat sie eine Fotografie- und Medienausbildung absolviert. Daher rührt auch ihre Motivation, Menschen vor die Kamera zu holen.
In den Kochvideos lassen sie diejenigen zu Wort kommen, die sonst stumm bleiben. Iranische Frauen, Kinder, Jugendarbeiter. Yasemin und Melisa schupfen so ganz verständlich ihren Brotjob, erziehen ihre Kinder und haben auch noch Zeit, als Community-Leader*innen die Welt draußen zu einem besseren Ort zu machen. „Mit unseren Initiativen bringen wir Menschen zusammen, dafür brauchen wir kein Geld oder Applaus.“, Wir ziehen unseren Hut und applaudieren trotzdem im Stillen.
Yasemin Hickl
Kochinitiative
„Für das Kochen brauchst du kein Rezept, sondern Gefühl.“
In den Kochvideos lassen Yasemin Hickl diejenigen zu Wort kommen, die sonst stumm bleiben. Iranische Frauen, Kinder, Jugendarbeiter.
Sarma for your Karma
„Für das Kochen brauchst du kein Rezept, sondern Gefühl.“, so Melissa Gelmez, die sich mit ihren Spezial-Haselnuss-Baklavas über Favoriten hinaus einen Namen gemacht hat. Mit ihrer eigenen Firma beliefert sie Geschäftskunden mit hausgemachter Sarma, Icli Köfte, Manti und den schon zuvor erwähnten Haselnussbaklavas. Die gelernte Köchin sieht das Zubereiten von Speisen als perfektes Forum, um über Gott und die Welt zu plaudern. Das tut sie in ihren Kochvideos, die sie zusammen mit ihrer Freundin Yasemin Hickl dreht. Die Kamerafrau ist gelernte Projektmanagerin und IT-Fachfrau, dazu hat sie eine Fotografie- und Medienausbildung absolviert. Daher rührt auch ihre Motivation, Menschen vor die Kamera zu holen.
Gülten Karagöz
Salon Sozial
In Zeiten von Krisen, Corona und Krieg möchte Gülten vor allem sozial benachteiligten Kindern eine Freude bereiten. Sie sieht ihr Projekt als positiven Beitrag für ein besseres Gesellschaftsklima.
Gültens Salon Sozial
„Die schönste Währung ist ein Kinderlächeln.“, strahlt Gülten als wir sie nach dem Grund fragen, warum sie mit ihrem Community-Projekt „Salon Sozial“ vorbeikommenden Kids die Haare schneidet. Dabei sind die Wünsche divers: Die Mädchen zeigen der xxjährigen Friseursmeisterin meistens Fotos von InfluencerInnen, denen sie folgen und ihnen möglichst ähnlichsehen wollen. Bei Jungs fällt die Wahl höchstwahrscheinlich auf Fußballspieler wie Neymar, Ronaldo oder Mbappé.
In Zeiten von Krisen, Corona und Krieg möchte Gülten vor allem sozial benachteiligten Kindern eine Freude bereiten. Sie sieht ihr Projekt als einen positiven Beitrag für ein besseres Gesellschaftsklima. Wie oben erwähnt, möchte sie kein Geld für ihre tolle Initiative haben. Sehr wohl hat sie die Vision eines „Salon Sozial“ in vielen Wiener Bezirken. You go, Gülten!
Selda Köse
Vom Weben zum Schneidern
Die Erwachsenenbildnerin Selda möchte Menschen in ihrer Umgebung mit Nähen und Schneiden vertraut machen, denn für sie sind glückliche Gesichter und ein gestärktes Selbstbewusstsein von Menschen das Schönste.
Knüpfen für den Frieden
„Es gibt nichts Schöneres als in glückliche Gesichter zu blicken und damit das Selbstbewusstsein von Menschen zu stärken.“ Die Erwachsenenbildnerin Selda Köse möchte Menschen in ihrer Umgebung mit dem Handwerk des Nähens und Schneidens vertraut machen. Dabei spricht sie sowohl jüngere Menschen als auch PensionistInnen oder Geflüchtete an.
Ihr erstes Projekt ist der handgeknüpfte Friedensteppich, der in Zusammenarbeit mit StudentInnen der Angewandten Universität Wien ein Symbol für Hoffnung und Friede sein soll. Danach möchte die ambitionierte Oberlaaerin Kräutersäcke, Schürzen oder Pölster herstellen. Der handgeknüpfte Teppich soll bei Veranstaltungen des Community-Works zu bewundern sein. Mach mit, wenn du deine Kleidung nicht nach dem ersten Riss weghauen möchtest, um damit unsere Umwelt zu entlasten.
Rolanda Limani
Favoritner Frauenchor
Der Favoritner Frauenchor singt in acht Sprachen. „Ich sehe uns eines Tages im Konzerthaus singen. Jedes Chormitglied macht einen Schritt nach vorne und singt ihre Strophe in der Tracht des jeweiligen Landes.“, träumt Rolanda.
Der Favoritner Frauenchor
Deutsch, Farsi, Hebräisch, Albanisch, Arabisch oder Romani. Der Favoritner Frauenchor spielt nicht nur alle Stücke, er singt auch in acht Sprachen. Die Gründerin des Frauenensembles Rolanda Limani möchte mit ihren Frauen hoch hinaus. „Ich sehe uns eines Tages im Konzerthaus singen. Jedes Chormitglied macht einen Schritt nach vorne und singt ihre Strophe in der Tracht des jeweiligen Landes.“, träumt sie.
Der Chor wurde 2022 gegründet und hat schon die ersten Feuerproben vor gesammelter Öffentlichkeit absolviert. Beim letztjährigen Straßenfest beschallten sie die Buchengasse mit ihren Stimmen, anlässlich des Weltfrauentags am 8. März gaben sie ihr Talent auf dem Reumannplatz zum Besten. Chorleiterin Rolanda Limani sucht interessierte Sängerinnen mit fremdsprachigen Skills. Alter ist egal, deine Hautfarbe und Religion sowieso. Wenn du Lust hast, einen kunterbunten Frauenchor mit deiner Stimme zu verstärken, tritt mit uns in Kontakt.
Gabriele Mitterbauer
Feministische Selbstermächtigung
Gabriele ist Elektrotechnikerin und multimediale Kunsttherapeutin. Mit Community Work initiierte sie die Initiative zu Feministischer Selbstermächtigung. Daneben bringt sie sich kreativ in verschiedene weitere Initiativen ein, vom Gastarbajteridenkmal bis zum Klimafest. Auch unsere Tschickstummelaktionen gehen auf eine ihrer Ideen zurück.
Savo Ristić
Gastarbajteridenkmal
„Gastarbeiter*innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo.
Mehr zum Gastarbajteri-Denkmal
Für Savo Ristić ist das „Gastarbajteri-Denkmal“ ein persönliches Anliegen. Seine Eltern kamen in den 70er Jahren am Hauptbahnhof an, bevor ihre Odyssee und der Kampf um ein besseres Leben in Österreich begannen. In Hauptbahnhofnähe soll auch das Mahnmal selbst entstehen. Warum steckt er jede freie Sekunde in die Planung seines ambitionierten Vorhabens? „Gastarbeiter:innen werden nicht in der österreichischen Geschichte gewürdigt. Wenn man Geschichte nicht erzählt, wird sie aus dem Bewusstsein verschwinden.“, so Savo, der neben seiner Tätigkeit als Community-Leader in einem Heim arbeitet und das Buch „Hört auf euch zu integrieren“ publiziert hat.
„Man spricht davon als ob Gastarbeiter:innen alleine von diesen Abkommen profitiert hätten, Österreich hätte sich in diesem Ausmaß nie entwickeln können ohne Gastarbeiter:innen“, so der 45-jährige, der die Errichtung des Denkmals als Lebensaufgabe auserkoren hat.
Gabriele Stauffer
Kostbare Kräuter
Die zertifizierte Kräuterexpertin bietet gemeinsam mit ihrer Kollegin Maria Zwickelhuber nicht nur Wanderungen zu in Wien wachsenden Wildkräutern an. Gemeinsam gestalten sie Feste, Kräuterverkostungen und vieles mehr, um einen nachhaltigen und genussvollen Lebensstil unter den Menschen der Stadt zu verbreiten.
Marias und Gabis Kräuterwanderungen
Kann ich in meinem Garten Koriander anbauen? Wie unterscheidet man zwischen Bärlauch und Maiglöckchen? Welcher Kräuter wachsen in unserer Nachbarschaft? Maria Zwicklhuber und Gabriele Stauffer wissen die Antworten. Die beiden pensionierten und passionierten Frauen brennen für alles, was die Natur hergibt.
Die ehemalige Sozialarbeiterin Maria möchte andere Menschen motivieren, den Blick für Wildkräuter zu schärfen und das Interesse an der Natur zu wecken. In den Kräuterwanderungen (6.5.2023) führen sie und Gabriele eine Gruppe von Interessierten durch ihren Kräutergarten im Helmut-Zilk-Park, direkt neben dem Hauptbahnhof. Dabei geben die beiden Frauen einen Überblick zur Wirkung und Verwendung von Kräutern, die in Österreich wachsen. Dazu gibt es wie man sie in Küche und Hausapotheke verwenden kann.
Manja Zickler
Die Lehrerin Manja Zickler bringt sich bei den Projekten der Community Leader*innen gerne mit ihrem Know-How ein.
Maria Zwicklhuber
Kostbare Kräuter
Die zertifizierte Kräuterexpertin bietet gemeinsam mit ihrer Kollegin Gabriele Stauffer nicht nur Wanderungen zu in Wien wachsenden Wildkräutern an. Gemeinsam gestalten sie Feste, Kräuterverkostungen und vieles mehr, um einen nachhaltigen und genussvollen Lebensstil unter den Menschen der Stadt zu verbreiten.
Marias und Gabis Kräuterwanderungen
Kann ich in meinem Garten Koriander anbauen? Wie unterscheidet man zwischen Bärlauch und Maiglöckchen? Welcher Kräuter wachsen in unserer Nachbarschaft? Maria Zwicklhuber und Gabriele Stauffer wissen die Antworten. Die beiden pensionierten und passionierten Frauen brennen für alles, was die Natur hergibt.
Die ehemalige Sozialarbeiterin Maria möchte andere Menschen motivieren, den Blick für Wildkräuter zu schärfen und das Interesse an der Natur zu wecken. In den Kräuterwanderungen (6.5.2023) führen sie und Gabriele eine Gruppe von Interessierten durch ihren Kräutergarten im Helmut-Zilk-Park, direkt neben dem Hauptbahnhof. Dabei geben die beiden Frauen einen Überblick zur Wirkung und Verwendung von Kräutern, die in Österreich wachsen. Dazu gibt es wie man sie in Küche und Hausapotheke verwenden kann.
Community Work Team
(von A bis Z)
Ivana Cucujkić-Panić
Social Media & Kommunikation
Ivana weiß viel über Diversity und Sport. Sie setzt sich für Frauen ein: Im Sport sieht man Frauen mehr und redet über sie. In ihrem Podcast namens Mutti ist kaputti spricht sie über die schwere Aufgabe moderner Elternschaft.
Ihre langjährige Berufserfahrung in den Bereichen Journalismus & Öffentlichkeitsarbeit bringt sie in die Community Work ein in dem sie sich unseren Social-Media-Auftritt widmet. Daneben kümmert sie sich um verschiedenste Projekte vor allem auch im 20. Bezirk, der ihr als langjähriger Bewohnerin besonders am Herzen liegt.
Senol Grasl-Akkilic
Koordination Gastarbajteridenkmal
Kaum jemand kennt so viele Menschen in den unterschiedlichen Communitys Wiens wie Senol Grasl-Akkilic. Im Rahmen der Volkshilfe Community Work versucht er dabei unermüdlich das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen und Menschen zusammenzubringen. Dabei ist für ihn zentral Wien in seiner – vor allem sprachlichen – Vielfalt abzubilden.
Ein besonderes Herzensanliegen ist ihm die Realisierung des Gastarbajteridenkmals. Diesem Projekt widmet er sich mit seiner geballten Erfahrung und vollem Einsatz.
Miriam Mayrhofer
Projektkoordination
Miriam möchte vorrangig Menschen stärken und dabei unterstützen ihre eigene Geschichte zu erzählen. Durch ihre Erfahrung in der Sozialen Arbeit kann Miriam gut Beziehungen aufbauen und hat ein feines Gesprächsgefühl.
Mit einem Master in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Interkulturelle Kompetenz und langjähriger Erfahrung im Journalismus, mit Schwerpunkt Online und Social Media, realisiert sie kompetent zahlreiche Projekte und hat stets ein empathisches Ohr, um die Bedürfnisse der Beteiligten nicht nur zu hören sondern auch zu berücksichtigen.
Amar Rajković
Gesamtleiter Volkshilfe Community Work
Tue gutes und rede darüber. Der ehemalige Journalist ist überzeugt davon, dass die Initiativen der Leader*innen den öffentlichen Diskurs dieser Stadt bereichern und arbeitet daran, dass sie entsprechend medial wahrgenommen werden. Als Leiter möchte er das Volkshilfe Community Work in jeden Bezirk und jedes Grätzel tragen.
Thomas Reithmayer
Administration & Verwaltung
Thomas Reithmayer ist Politikwissenschaftler und zertifizierter Erwachsenenbildner. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der sozialen Entwicklung Wiens, besonders außerhalb des Gürtels. Als frei schaffender Sozialwissenschaftler ist er mit politischen Mechanismen, Institutionen und der Geschichte der Stadt vertraut. Er hält Vorträge zu Stadtentwicklung, Arbeitslosigkeit und sozialem Wandel.
Thomas kann wissenschaftliche Themen einfach erklären und sie mit praktischer Arbeit verbinden. Dadurch ist er ein wichtiger Brückenbauer im Projektteam. Die Abwicklung administrativer Abläufe zur Realisierung diverser Projekte ist sein Steckenpferd innerhalb des Teams und unverzichtbarer Bestandteil unserer Arbeit.
Mari Steindl
Kooperationen & innerbetriebliche Koordination
Es gibt kaum eine Person oder Institution in der Landschaft der Wiener Gemeinwesenarbeit, mit denen sie noch nicht zusammengearbeitet hat. Dieses breite institutionelle Netzwerk macht sie bei der Volkshilfe Community Work den Leader*innen für die Realisierung ihrer Initiativen zugänglich.
Daneben kümmert sie sich als Leiterin der Stabsstelle Innovation, Digitaliserung, Diversität und Entwicklung um die Verzahnung der Volkshilfe Communtiy Work mit den weiteren vielfältigen Tätigkeitsbereichen der Volkshilfe Wien.










































